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Buderus Brennwertgerät

Kundeninformation:
Brennwerttechnik

Die Gas - Brennwerttechnik ist  heute schon Standard in der Gas - Wärmeversorgung und hält derzeit auch sehr stark  Einzug in die Ölverfeuerung. .
Unter Brennwerttechnik versteht man die Ausnutzung der, im Abgas vorhandenen, sogenannten “latenten” Wärme.
Bei Niedertemperaturkesseln (konventionelle Technik) befinden sich im Abgas noch Kondensationswärme im Wasserdampf und die Temperaturen betragen deshalb 140 bis 170°C.
Beim Brennwertkessel wird diese Kondensationswärme durch weitgehende Abkühlung der Verbrennungsgase mit Hilfe eines Wärmetauschers für Heizzwecke genutzt. Die Abgastemperaturen betragen hier nur noch 35 bis 60°C.
Die extrem niedrigen Abgastemperaturen haben Konsequenzen bezüglich der Kesselkonstruktion und den Betriebserfordernissen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Feuerstätten spricht man in der Brennwerttechnik auch nicht mehr vom Schornstein, sondern von Abgassystemen.
Unter anderem, weil man bei einem Brennwertkessel wegen der geringeren Temperaturen kaum thermischen Auftrieb hat, arbeitet man hier mit einem Brennergebläse. Die Abgase werden mit Überdruck in die Abgasleitung eingeführt, was für herkömmliche Schornsteine nicht erlaubt ist. Außerdem muß bedacht werden, daß bei der Abkühlung der Abgase Kondenswasser entsteht, welches im Kamin unter Umständen zu Schäden oder Materialbeeinträchtigungen führen könnte. Deshalb wird in Verbindung mit einem Brennwertkessel stets eine feuchteunempfindliche und druckfeste Abgasleitung eingesetzt. Diese kann entweder in einen, bereits vorhandenen Schornstein eingezogen, oder als eigenständiges Abgassystem für die verschiedensten Einbausituationen verlegt werden.

Energetischer Vorteil und Nutzungsgrad:
Ein Vorteil, den zwar auch schon der Niedertemperaturkessel, vor allem aber der Brennwertkessel hat, ist der Grundgedanke der temperaturgleitenden Betriebsweise . Dadurch und durch die niedrigen Vor- und Rücklauftemperaturen wird der Wärmeverlust auf ein Minimum reduziert.
 

Brennwert für Gas

Es wird im Bezug auf Brennwerttechnik häufig von einem Nutzungsgrad gesprochen, der über 100 % liegt (max. 109% bei Gas) . Physikalisch ist dies jedoch nicht möglich. Der Grund für diesen “Fehler” liegt darin, daß man hier von der Bezugsgröße “Heizwert” (keine Berücksichtigung der latenten Wärme), der für die Niedertemperaturkessel maßgeblich ist, ausgeht und nicht von der eigentlich richtigen Bezugsgröße , dem Brennwert.Bezogen auf diesen Wert erreicht man einen Nutzungsgrad von 98 %. Obwohl also eine exakte Definition möglich wäre, bleibt man trotzdem bei der Bezugsgröße “Heizwert” , da diese in Deutschland üblich ist und somit einen Vergleich mit konventionellen Kesseln zuläßt.
Gegenüber einem Niedertemperaturkessel erreicht man eine zusätzliche Brennstoffeinsparung von 6 bis 17 % , was sich positiv auf die Umwelt und den eigenen Geldbeutel auswirkt.

Wenn Sie Interesse an Brennwerttechnik haben oder weitergehende Fragen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren:

Kröckel Haustechnik GmbH & Co. KG
Tel.: 09736 / 1215
eMail: info@kroeckel.de

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