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Erdsonden

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Erdwärme lässt sich bei einer Wärmepumpenheizungsanlage elegant in zwei Varianten nutzen. Zum Einen in Form eines Flachkollektors der wie eine Fußbodenheizung im Erdreich (ca. 1,5 m tief) verlegt wird, und zum Anderen in Form von sog. Erdsonden die als Tiefenbohrung ausgeführt werden.

Da für eine Flachkollektor relativ viel Auslegungsfläche benötigt wird (bei einem konventionellem System ein Vielfaches der zu beheizenden Wohnfläche) und die Bauplätze in der Regel immer kleiner werden, ist immer öfters der Platzbedarf für einen Flachkollektor nicht vorhanden. Weiterhin schreckt viele Interessenten der enorme Aufwand an Erdbewegung für das Einbringen des Flachkollektors ab.

Als einzige sinnvolle Alternative für eine Erdwärmenutzung bietet sich der Einsatz von Erdsonden an, die zudem auch eine größere Betriebssicherheit wie ein Flachkollektor, aber vor allem auch wie eine Brunnenanlage bieten.

Im Folgenden soll deshalb genauer auf die Wärmequelle Erdsonden eingegangen werden:

Erdsonde

Aufbau / Ausführung:

Erdwärmesonden sind senkrechte Bohrungen, die gewöhnlich bis zu einer Tiefe von bis zu ca. 100 m eingebracht werden.

Die Tiefe und Anzahl der Bohrungen richtet sich nach der benötigten Entzugsleistung, die wir bei der Planung Ihres Objektes bestimmen.

In die Bohrungen werden Doppel-U-Rohre aus HDPE-Kunststoff eingebaut, der vollständig recycelbar sind. Nachdem die Rohre eingebracht wurden, wird die Bohrung anschließend mit einem speziellen Thermozement verfüllt, der die Wärme aus dem Erdreich besonders gut in die Sonde leitet und verhindert das verschiedene Erd- und Wasserschichten miteinander kommunizieren..

U-Rohr Erdsonde

Doppel-U-Rohre aus HDPE-Kunststoff

Funktionsweise:
Schon relativ geringen Temperaturen wie sie in einer Tiefe von bis zu 100 m angetroffen werden, also mit etwa 4 - 10°C, reichen für eine Wärmepumpe aus, um die Energie für die Beheizung eines Hauses und der Warmwasserversorgung bereitzustellen.

Bei der Nutzung der Erdwärme durch das Einbringen von Erdsonden werden ca. 98 % in der Erde gespeicherte Sonnenenergie, sowie ca. 2 % ständig aus dem Erdinnern aufsteigenden Wärmeenergie genutzt. Hätten Sie gedacht, dass unser Planet jeden Tag mehr als das 2,5-fache des menschlichen Energiebedarfs in den Weltraum abstrahlt? Macht es da nicht Sinn, hiervon etwas für sich abzuzweigen?

Um die Energie nutzen zu können werden die Rohre der Erdsonden mit einer Solemischung gefüllt (Gemisch aus Wasser und Frostschutz). Das Frostschutzmittel ist biologisch abbaubar. Eine Pumpe, die lediglich die Druckverluste der Rohrleitung und der Armaturen überbrücken muss, fördert die Flüssigkeit der Erdsonden in die Wärmepumpe, wo das Medium seine Energie abgibt und wird in einem geschlossenen Kreislauf wieder in die Erdsonde gepumpt, wo es wieder Energie aufnehmen kann. Da es sich um einen geschlossenen Kreislauf handelt wiederholt sich dieser Vorgang ständig und es kommt zu einer kontinuierlichen Energiezufuhr an die Wärmepumpe.

Kosten:
Die Erdsondenanlage hat im Gegensatz zum Flachkollektor den Nachteil der teilweise wesentlich höheren Investitionskosten.

Für ein Haus mit einer berechneten Heizleistung / Heizlast  von beispielsweise 10 kW beträgt der Preis für die Sondenanlage ca. 12.500 EUR (inklusive 19 % MwSt.). Darin sind alle Kosten die mit dem Einbringen der Erdsonden verbunden sind enthalten. Nicht enthalten ist die Erstellen der Verrohrung der Sonden bis zum Soleverteiler bzw. Wärmepumpe und die dazugehörigen Erdarbeiten.
 

Wenn Sie weiterführende Fragen zu diesem Thema haben,
oder an der Einbringung von Erdsonden bzw. am Einbau einer Wärmepumpenanlage  interessiert sind, wenden Sie sich bitte an:

Kröckel Haustechnik GmbH & Co. KG
Tel.: 09736 / 1215
eMail: info@kroeckel.de

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