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Nur geeignetes Brennholz verwenden
Verwenden Sie ausschließlich naturbelassenes und ausreichend trockenes Holz, das für die jeweilige Feuerstätte geeignet ist. Behandeltes, lackiertes oder beschichtetes Holz sowie Abfälle gehören nicht in eine Holzfeuerstätte.
Auf die richtige Holzfeuchte achten
Brennholz sollte ausreichend getrocknet sein. Zu feuchtes Holz verschlechtert die Verbrennung, reduziert den nutzbaren Heizwert und kann zu erhöhten Ablagerungen in Feuerstätte und Schornstein führen.
Für den Einsatz in der Feuerstätte sollte das Brennholz ausreichend trocken sein. Beachten Sie hierzu auch die Vorgaben des Geräteherstellers.
Brennholz richtig lagern
Brennholz sollte trocken, gut belüftet und möglichst vor Niederschlag geschützt gelagert werden. Eine ausreichende Luftzirkulation unterstützt die Trocknung und verhindert eine erneute Durchfeuchtung.
Frisch geschlagenes Holz benötigt – abhängig von Holzart, Scheitgröße und Lagerbedingungen – ausreichend Zeit zum Trocknen.
Passende Scheitgröße verwenden
Die Größe der Holzscheite sollte zur jeweiligen Feuerstätte passen. Gleichmäßig gespaltenes und ausreichend trockenes Holz unterstützt eine kontrollierte Verbrennung.
Die Vorgaben des Herstellers zur zulässigen Brennstoffmenge und Scheitgröße sollten beachtet werden.
Richtig anheizen
Beim Anheizen ist auf eine ausreichende Luftzufuhr zu achten. Verwenden Sie trockenes Anzündholz und geeignete Anzündhilfen.
Auf keinen Fall dürfen brennbare Flüssigkeiten wie Benzin oder Spiritus zum Anzünden verwendet werden.
Für ausreichende Verbrennungsluft sorgen
Eine Holzfeuerstätte benötigt für eine saubere und zuverlässige Verbrennung ausreichend Verbrennungsluft.
Luftöffnungen dürfen nicht verschlossen werden. Besonders bei dichten Gebäuden oder beim gleichzeitigen Betrieb von Lüftungsanlagen bzw. Dunstabzugshauben müssen die erforderlichen Bedingungen für einen sicheren Betrieb berücksichtigt werden.
Feuerstätte bestimmungsgemäß betreiben
Die Feuerstätte sollte entsprechend den Vorgaben des Herstellers betrieben werden. Insbesondere die zulässige Brennstoffmenge und die Einstellungen der Verbrennungsluft sind zu beachten.
Ein dauerhaft gedrosselter Betrieb kann zu einer unvollständigen Verbrennung und verstärkten Ablagerungen führen.
Regelmäßig reinigen und überprüfen
Feuerstätte und zugehörige Anlagenteile sollten regelmäßig kontrolliert und entsprechend den Herstellervorgaben gereinigt bzw. überprüft werden.
Ablagerungen können die Funktion beeinträchtigen. Zusätzlich sind die vorgeschriebenen Überprüfungen durch den zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger bzw. Schornsteinfeger zu beachten.
Holzart und Heizwert berücksichtigen
Der nutzbare Energieinhalt von Brennholz wird wesentlich durch dessen Wassergehalt beeinflusst. Trockenes Holz besitzt einen höheren nutzbaren Heizwert als feuchtes Holz.
Auch Holzart, Dichte und Scheitgröße beeinflussen das Abbrandverhalten und die benötigte Brennstoffmenge.
Emissionen durch richtige Verbrennung reduzieren
Bei der Verbrennung von Holz entstehen Kohlendioxid sowie weitere Verbrennungsprodukte und Emissionen.
Ausreichend trockenes Brennholz, eine geeignete Feuerstätte, die richtige Brennstoffmenge und eine ausreichende Verbrennungsluft sind wichtige Voraussetzungen für einen ordnungsgemäßen und möglichst emissionsarmen Betrieb.


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